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Abschnitt 2 - Patentamt

patg § 26 Mitglieder des Patentamts
paragrafen § 27 Prüfungsstellen und Prüfungsabteilungen
paragrafen § 28 Verordnungsermächtigungen
paragrafen § 29 Gutachten des DPMA, Auskünfte zum Stand der Technik
paragrafen § 30 Patentregister
paragrafen § 31 Einsicht in die Akten, Register, Erfinderbenennung
paragrafen § 32 Offenlegungsschriften, Patentschriften und Patentblatt
paragrafen § 33 Angemessene Entschädigung nach Offenlegung

Patentgesetz (PatG)

Gesetz zum Schutz von Patenten

Für Inhalt, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen übernehmen wir keine Gewähr.

urteilUrteile zu § 31 Patentgesetz

§ 31
Einsicht in die Akten, Register, Erfinderbenennung

(1) Das Patentamt gewährt jedermann auf Antrag Einsicht in die Akten sowie in die zu den Akten gehörenden Modelle und Probestücke, wenn und soweit ein berechtigtes Interesse glaubhaft gemacht wird. Jedoch steht die Einsicht in das Register und die Akten von Patenten einschließlich der Akten von Beschränkungs- oder Widerrufsverfahren (§ 64) jedermann frei.  

(2) In die Akten von Patentanmeldungen steht die Einsicht jedermann frei,  

  1. wenn der Anmelder sich gegenüber dem Patentamt mit der Akteneinsicht einverstanden erklärt und den Erfinder benannt hat oder  
  2. wenn seit dem Anmeldetag (§ 35 Abs. 2) oder, sofern für die Anmeldung ein früherer Zeitpunkt als maßgebend in Anspruch genommen wird, seit diesem Zeitpunkt achtzehn Monate verstrichen sind  

und ein Hinweis nach § 32 Abs. 5 veröffentlicht worden ist.  

(3) Soweit die Einsicht in die Akten jedermann freisteht, steht die Einsicht auch in die zu den Akten gehörenden Modelle und Probestücke jedermann frei.  

(4) In die Benennung des Erfinders (§ 37 Abs. 1) wird, wenn der vom Anmelder angegebene Erfinder es beantragt, Einsicht nur nach Absatz 1 Satz 1 gewährt; § 63 Abs. 1 Satz 4 und 5 ist entsprechend anzuwenden.  

(5) In die Akten von Patentanmeldungen und Patenten, für die gemäß § 50 jede Veröffentlichung unterbleibt, kann das Patentamt nur nach Anhörung der zuständigen obersten Bundesbehörde Einsicht gewähren, wenn und soweit ein besonderes schutzwürdiges Interesse des Antragstellers die Gewährung der Einsicht geboten erscheinen läßt und hierdurch die Gefahr eines schweren Nachteils für die äußere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland nicht zu erwarten ist. Wird in einem Verfahren eine Patentanmeldung oder ein Patent nach § 3 Abs. 2 Satz 3 als Stand der Technik entgegengehalten, so ist auf den diese Entgegenhaltung betreffenden Teil der Akten Satz 1 entsprechend anzuwenden.  


 

Urteile zu § 31 Patentgesetz

Urteile zum "Gesetz zum Schutz von Patenten"

urteil§ 31 Patentgesetz

PatGBGH, Urteil vom 17.10.2000, Az. X ZR 4/00
Ohne Vorliegen besonderer Umstände erfordert der von einem anwaltlichen Vertreter gestellte Antrag auf Einsicht in die Akten eines Patentnichtigkeitsverfahrens nicht, daß der von dem Anwalt vertretene Mandant namhaft gemacht wird.

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